Wie Staub zu neuem Leben wird

„Das hätte ich nicht erwartet!“ Wolfgang Stöcker ist ganz überwältigt, von den Hinterlassenschaften, die im Raum 13 auf ganz eigene Art und Weise erhalten geblieben sind. Anja Kolarcek und Marc Leßle sind die Hüter eines Schatzes, den Wolfgang jetzt mit seiner speziellen Herangehensweise noch einmal neu zu heben scheint. Wir Herbergsmütter sehen beglückt zu, wie sich hier eine wunderbare Freundschaft anzubahnen beginnt. Weiterlesen

Die Welt im Staubrausch (nun, ein Teil der Welt)

Wollmäuse, überall Wollmäuse!

Der Staubrausch hat Deutschland erfasst, erste Ausläufer sind in den Niederlanden und in Österreich zu finden. Höchste Zeit, kurz beim Staubwirbeln innezuhalten.

Aus dem Staubarchiv von Wolfgang Stöcker

Mikel treibt die Sehnsucht nach Staub. Ein Gedicht. Und ein ernsthaftes Anliegen im leichten Gewand.

Susanne Gurschler funkt uns aus Innsbruck Bilder ihrer Wollmäuse und die Dokumentation ihrer Bergung zu: Staubrausch für alle in ihrem Blog.

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Im Staubrausch

Es begann mit einer Wollmaus. Vor vier Jahren geriet einer von uns ein Artikel über Klaus Pichlers Fotoprojekt DUST in die Finger. Damals nahte der Frühling. Hellere Tage folgten auf das Winterdunkel. Die Sonne griff mit immer lichteren Fingern in die Wohnungen und brachte Staub, Spinnweben und Wollmäuse zum Glitzern.

Wollmaus

Einfach wegputzen? Nicht doch:

Was wir mehr oder weniger regelmäßig wegputzen, sind die Spuren unseres Lebens. Jeder Schmutz, jeder Staub ist anders. Wenn man mal näher hinschaut, öffnet sich ein faszinierendes Universum.

Damals riefen wir zum #Kunstputz. Anke griff zum Putzeimer in der Kunst, Ute stellte Kontakt zum Staubarchivar und Künstler Wolfgang Stöcker her und es kam zu einer Staubführung am Kölner Dom mitsamt Entnahme sakraler Stäube.

Und so zuverlässig, wie sich Staub schon gleich nach dem letzten Wischen, wie sich die Wollmäuse nach dem letzten Putzen getreulich wieder einstellen, so ließ uns das mit dem Staub nicht gänzlich los.

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Mut zum Perspektivwechsel

Meine [Ute] wunderbare Zeichenlehrerin Frau Zaiser, hat uns im Studium ständig dazu aufgefordert: Steht auf! Schaut Euch die Dinge von oben an! Verschafft Euch einen Überblick. Nur so könnt ihr Zusammenhänge erkennen.

Bei Daily Overview​ gibt es jeden Tag ein grandioses Foto aus der extremen Vogelperspektive von einem Flecken auf der Erde. Immer sind es Kulturlandschaften oder Bauwerke, da wo der Mensch in die Natur eingegriffen hat. Die Fotos werden begleitet von einem kurzen erläuternden Text. Und ob ihrer Brillanz und Ästhetik, der leuchtenden Farben, der ungewohnten Perspektive, regen sie zum Nachdenken an.

Die Seite bezieht sich auf den „Overview Effect“, den Astronauten erleben, wenn sie zum ersten Mal aus dem Weltraum die Erde in ihrer Gesamtheit sehen (Wikipedia)

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