Kunstpilgern: Resümee und eine Ableitung für Kulturorte

Wie kann man Kultur in den digitalen Raum transportieren und Menschen mit Kreativität, Kunst und Kultur inspirieren? Wie verändern sich Kulturorte durch digitale Kommunikation und wie können sie in Digitalien spiegeln, was sie im Analogen gut machen?

Das sind Fragen, mit denen wir Herbergsmütter uns gemeinsam, aber auch jede für sich in ihrem Geschäftsfeld beschäftigen. Als ich (Wibke) in einem Facebook-Posting bei unserer Kollegenfreundin Kristine Honig-Bock auf das Kunstpilgern stieß, interessierte mich zunächst mal die Aufbereitung. Der Begriff Kunstpilgern machte mich neugierig. Der Link blieb aber dann einige Tage liegen, weil die Seite nur langsam lud und ich mobil mit wenig Netz unterwegs war.

Scrollytelling ist für multimediale Dokumentationen und Reportagen ein reizvolles Instrument. Aber die langen Ladezeiten und die (insbesondere mobil) hakelige Navigation frustrieren bei einem Angebot, über das man sich erstmal einen Überblick verschaffen möchte, bevor man tiefer einsteigen will. Doch mir gefiel, was ich sah und las. Kurzerhand bewarb ich mich daher als Testreisende.

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#Kunstpilgern!

Ein von Wibke Ladwig (@sinnundverstand) gepostetes Video am

Acht Menschen wurden ausgewählt, vier Routen durch NRW zu bereisen und im digitalen Raum darüber zu berichten. Ich zitiere aus meinem Beitrag drüben bei sinnundverstand.net:

Kunstpilgern, das sind vier touristische Routen nach Themen durch Nordrhein-Westfalen: Diesseits, Feste Burg, Licht und Paradies.
Das Projekt ersonnen und umgesetzt haben Jan-Paul Laarmann und Jens Nieweg von 
Tourismus NRW/Kulturkenner.de und Alissa Krusch von der Kunstsammlung NRW. Den Impuls gab die (übrigens famose) Ausstellung The Problem Of God. Christliche Kunst, sakrale Architektur, Volksglauben und Religion an sich als prägendes Element der Gesellschaft und steter Quell der künstlerischen Auseinandersetzung finden sich auf diesen Routen wieder. Daher eben auch #Kunstpilgern.

Im verlinkten Beitrag verweise ich auf die verschiedenen Blickwinkel, aus denen ich in meinen Blogs und hier über das Projekt berichte. Meine Erlebnisse und Eindrücke vor Ort aus Sicht einer Kunstpilgerin beschreibe ich in meinem Denkarium. Hier konzentriere ich mich auf den Umgang der Kulturorte und des Veranstalters mit einer solchen Veranstaltung.

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