Wir stauben ab! Mit #kunstputz in den Frühling

Staub! Die einen frönen ihrem Putzfimmel und lassen kein Stäubchen auf dem anderen. Die anderen züchten geduldig bizarre Wollmäuse und leben in friedlicher Koexistenz mit Staub. Doch ob Schmutzfink oder Putzteufel: der Frühjahrsputz eint sie alle. Wenn die muntere Frühlingssonne das Dunkel des Winters vertreibt oder sich Mutter zum Osterbesuch anmeldet, offenbaren sich erbarmungslos verstaubte, verschmutzte oder schlierige Stellen.

Das Leben ist kein Staubschlecken!

Was wir mehr oder weniger regelmäßig wegputzen, sind die Spuren unseres Lebens. Jeder Schmutz, jeder Staub ist anders. Wenn man mal näher hinschaut, öffnet sich ein faszinierendes Universum. Ihr wisst schon, diese Sache mit dem Perspektivwechsel. Wir nähern uns putzend dem Phänomen Staub an und laden Euch ein, Last und Freud des Frühjahrsputzes mit uns beim #kunstputz zu teilen!

2015-02-21 11.43.02

 Die Kunst des Putzens − Putzen als Kunst #kunstputz

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Spirit, Leidenschaft und die Entmystifizierung des Flausch

Ich fand den selbskritischen Blogpost von Christian Henner-Fehr zum von ihm organisierten stARTcamp Wien sehr bemerkenswert und er hat ein paar Gedanken in mir hochgespült, die ich schon seit einiger Zeit mit mir herumtrage und ich will das zum Anlass nehmen, diese mal zu formulieren. Vorab: Christian, ich glaube nicht, dass, nur weil das stARTcamp Wien vielleicht nicht so ganz rund gelaufen ist, gleich in der ganzen Social Media alle Leidenschaft gestorben ist! 😉 Was ich festgestellt habe ist vielmehr, dass der stART-Spirit in den letzten zwei Jahren irgendwie flöten gegangen ist. Ganz kann ich das nicht erklären, ich habe ein paar Theorien: Die Anzahl an stARTcamps. Wir hatten das schon vor zwei Jahren angemerkt, dass man sich gegenseitig Teilnehmer, Energie und Ressourcen  wegnehmen wird. Gar nicht mal unbedingt vor Ort, aber in der Gesamtheit der auch virtuellen Wahrnehmung und Teilnahme. Einerseits hat es die Community zersplittert – insbesondere in NRW, mit nun drei stARTcamps – andererseits findet durch die „hohe“ Frequenz theoretisch fast alle zwei Monate ein stARTcamp statt. Da sind dann einfach nicht mehr alle so fokussiert und aufmerksam. Es mag sein, dass es die regionale Vernetzung stärkt, ich sehe das nicht, lasse mich aber gerne vom Gegenteil überzeugen. Manchmal ist ja Verknappung ein probates Mittel …

Das zeichnet sich zum anderen ab in der Aktivität der diversen Facebookgruppen, in der gegenseitigen Unterstützung, die stark zurück gegangen ist, im Austausch, bis hin zu der Frage, ob diese Gruppen überhaupt noch moderiert werden – angesichts manch eigenartigen Postings. Das aber nur am Rande.

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Auf neuen Wegen

Das stARTcamp Köln steht vor der Tür und wir freuen uns drauf! Wir sind nämlich diesmal nicht Veranstalterinnen sondern dürfen als Teilnehmerinnen das Geschehen mitgestalten. Rouven und sein Team werden unser Erbe sicher gut verwalten. Sie haben ja schon den #Flauschrausch angekündigt!

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Die Hagebutte ist das „Wappentier“ der Herbergsmütter!

Und was machen die Herbergsmütter sonst so? Habt ihr euch das auch gefragt? Na ja, wir sind jede nach wie vor jede in eigener Sache busy. Aber die Herbergsmütter-Idee lebt weiter. Schon lange tüfteln wir an besonderen Formaten. Dazu gehört natürlich auch der Relaunch unserer Website. Ute, unsere Fachfrau in diesen Dingen ist da auch dran. Es wird alles überarbeitet. So eine Neupositionierung dauert ein bisschen … soll ja alles gut werden.

 

Foto: Marc Nikoleit

Foto: Marc Nikoleit

Die Landpartie wird unser erstes Produkt, mit dem wir die besondere Herbergsmütter-Mischung weitertragen wollen. Es werden noch weitere folgen. Ist alles schon in unseren Köpfen. Geplant und gut durchdacht. Es geht um Kreativität und Professionalität. Um Wohlfühlen und Lernen. Um Training und Coaching. Wer auf diesem Weg mit uns wandern will, der ist herzlich willkommen!

Alle weißen Raben fliegen hoooch! Das White Ravens Festival – kreativ und mit Liebe gemacht #wrf14

Zufälle sind unvorhergesehene Ereignisse, die einen Sinn haben. (Diogenes von Sinope)

Man tritt durchs Tor von Schloß Blutenburg und findet eine verwunschene Welt. Im Innenhof prächtige Obstbäume, Wiesen und malerische Pfade. Unter den Bäumen ein großes Zelt, Büdchen, Bänke, knallbunte Plakate und flatternde Irgendwasse, die neugierig machen.

Mit Liebe gemalt: Plakate für die Mitmach-Stationen.

Mit Liebe gemalt: Plakate für die Mitmach-Stationen.

Wie aus dem Bilderbuch: Schloß Blutenburg

Wie aus dem Bilderbuch: Schloß Blutenburg

Im Schloß beheimatet ist die Internationale Jugendbibliothek, die alle zwei Jahre das White Ravens Festival für internationale Kinder- und Jugendliteratur veranstaltet. Durch die Förderung durch die Bayerische Sparkassenstiftung war es 2012 möglich, Social Media für das Festival und die Internatonale Jugendbibliothek zu erschließen.

Durch die persönliche, über den Tellerrand hinaus interessierte und sympathische Präsenz des Social-Media-Teams der Internationalen Jugendbibliothek ist die Anteilnahme und Aufmerksamkeit für das Festival hoch. Sowohl Petra als auch Tanja nehmen regelmäßig an stARTcamps teil und sind ein fester Bestandteil der Familie der Kulturbotschafter und Kulturarbeiter im Social Web.

Ende letzten Jahres war ich zuletzt dort, um im Rahmen der internen Tagung Literafutur mit anderen Menschen aus Literatur, Kultur, Games und Digitalisierung auf Literaturausstellungen der Zukunft herumzudenken.

Und dem Social Web sei Dank habe ich dann auch gesehen, dass ich just zum Eröffnungsfest in München sein werde. Und so bekommen Zufälle in der Tat einen Sinn. Hurra, nichts wie hin! Weiterlesen

The Cast – ein nicht klassisches Musikerlebnis

Ende Juni durfte ich mal wieder eine neue aufregende Erfahrung mit klassischer Musik genießen. Die Herbergsmütter waren von Ilias Ntais/Enchoris eingeladen, bei dem Live Album Recording von The Cast dabei zu sein. Die Kolleginnen Anke und Wibke waren bedauerlicherweise verhindert und weinen noch jetzt leise vor sich ihin.

The Cast sind Till Bleckwedel (Bariton), Brigitte Heuser (Mezzo Sopran), Kevin Moreno (Tenor und Bariton), Alison Scherzer (Sopran), Bryn Vertesi (Sopran) und Campbell Vertesi (Bass) – ein Ensemble junger klassischer Sänger, die Richard Wagner mit seiner Aufforderung: „Kinder, schafft neues!“ beim Wort nehmen und den steifen, formellen konzertanten Rahmen, den klassische Musik normalerweise umgibt, einfach entfernen.

Also fuhr ich mit einem illustren internationalen Grüppchen Musikbegeisterter im eigens dafür organisierten Bus von Köln nach Herne. In den Revierton Studios wurden wir mit Bier, Sekt und Brezeln empfangen. Im Aufnahmestudio selber gibt es eine kleine Bühne, auf der The Cast agierte. Davor saßen das Streichquartett Les Sirènes, Dimitrij Morozov am Flügel und das Publikum. Mit der Ton- und Kameratechnik war es damit dann auch recht voll.

The Cast - Campbell Vertesi

Begrüßung durch Campbell Vertesi

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Ruhe vor dem Sturm

Hier ist es seit einiger Zeit etwas ruhig geworden – was nicht heisst, dass wir ruhig sind.

Jede von uns arbeitet an Ihren eigenen Projekten und auch für die Herbergsmütter ist einiges in Planung. Man wird uns auf der re:publica und dem stARTcamp München antreffen, der Internationale Museumstag, für den wir etwas planen, steht quasi vor der Tür und wir bereiten etwas Größeres zum Thema Genuss, Kulinarik und Kreativität vor.
Brotzeit
Das ist kein neues Thema für uns, essen und genießen wir alle drei doch ausgesprochen gerne. Wibkes Abendbrot kann man regelmäßig  bei Instagram begutachten und Ihre Rezept-Kreationen veröffentlicht sie auf Papperlahapp. Anke hat schon vielerlei Events und Projekte zu dem Thema bearbeitet, seien es Genusstouren oder Kunst-Dinner. Ute verfolgt schon lange auf unterschiedliche  Arten die Themen Eating-Design und Foodart und betreibt den Kunsstrudel.

Wir sind derzeit noch in der Finanzierungsplanung und hoffen, Euch bald unser grandioses Projekt vorstellen zu können.

Design-TweetUp auf den Passagen

Zu den Passagen, der größten Designveranstaltung in Deutschland, die zum 25. Mal parallel zur internationalen Möbelmesse stattfindet, improvisieren wir am Dienstag, den 14. Januar ein kleines Design-TweetUp.Design TweetUp

Wir picken uns die Heliosstraße aus dem Designquartier Ehrenfeld heraus und treffen uns um 19 Uhr bei efunction in der Heliosstraße 6a. Danach stehen noch die wohn-bar wunder-bar und die ehemalige Getränkehalle im Hof der Nummer 15 und die DQE-Halle in der Nummer 35-37 auf dem Plan. Mit unter anderem Designern aus Groningen, dem Berufsverband KölnDesign, dem Fachbereich Design der Hochschule Niederrhein, Design aus dem Ruhrgebiet, Fotos, Möbeln, Produkten und Recyclingdesign werden wir in diesem Hotspot eine schöne Bandbreite an Eindrücken erhalten.

Wer dabei sein möchte, melde sich bitte per Mail, per Twitter oder Facebook an. Getwittert wird unter dem hashtag #uppass

Das stARTcamp Köln ist tot. Es lebe das stARTcamp Köln!

Schlussrunde

Es wird 2014 kein stARTcamp Köln von den Herbergsmüttern geben. Wir haben uns in den Kopf gesetzt, einige Ideen für neue Formate und Projekte umzusetzen. Das bedeutet Zeit und Energie, die uns für die ehrenamtliche Organisation eines Barcamps neben unseren Brotjobs fehlen würden. Gerade weil das stARTcamp Köln für uns immer ein Projekt voller Herzblut war, haben wir uns mit einer Träne im Knopfloch zu dieser Entscheidung durchgerungen. Wir haben, nicht zuletzt dank Euch, drei wunderbare stARTcamps Köln gehabt, viel dabei gelernt, Spaß gehabt, tolle Menschen kennengelernt und wertvolle Kontakte knüpfen können.
Als wir 2011 das erste stARTcamp Köln organisierten, gab es zuvor stARTcamps in Essen und Dresden. Inzwischen sind Wien, München und Ruhr York hinzugekommen, 2014 wird es mit Münster ein weiteres in NRW geben, in Dresden soll wieder eins stattfinden und Potsdam plant ebenfalls ein stARTcamp.
Das stARTuniversum ist lebendig und dicht, die stARTcamp Familie ist zusammen gewachsen und wir bleiben ein Teil davon.

Die gute Nachricht ist, dass es trotzdem ein stARTcamp Köln geben wird!
Rouven Kasten aka @gestalterhuette wird die Organisation übernehmen. Das finden wir ganz wunderbar, denn Rouven gehört seit der ersten Stunde zum stARTuniversum, hat bereits das stARtcamp Ruhr York mitorganisiert, diverse Twittwochs Ruhr, Instawalks, usw. Der Mann weiß also was er tut. 🙂
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Die Nibelungen haben gerockt

Wir waren mit dem Hashtag #NibelNe trending topic bei Twitter und haben eine Menge Menschen aus diesem Internet mit den Nibelungen angesteckt! Das ist ein wirklich hervorragendes Ergebnis für dieses Tweetup im Rheinischen Landestheater Neuss, das wir uns besser eigentlich gar nicht hätten erträumen lassen.

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Es gab sagenhafte 922 Tweets zu den Nibelungen auf die Hand und wer noch einmal die gewaltige Begeisterung für dieses Thema nachlesen möchte, für den haben wir ein Storify hier. Es war fast unmöglich, alle Tweets aus Twitter zu fischen … wir haben unser Bestes gegeben und es sind auf jeden Fall die Highlights dabei!
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Tweetup – Kultur auf die Hand

Wer weiß, was ein Handheld ist? Mir gefällt dieses englische Wort für kleine mobile Geräte, die man in einer Hand halten kann. Und man kann lauter schöne Sachen mit diesem kleinen Ding anstellen. Man kann damit zum Beispiel schreiben und fotografieren. Und das auch noch mit anderen Menschen teilen, wenn man von dort aus in die sozialen Netzwerke funkt. Wer das schon immer mal ausprobieren wollte, der ist herzlich zu unserem Tweetup eingeladen, den wir mit dem Museumsdienst Köln zum diesjährigen Museumsfest veranstalten.

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