stARTcamp Wien – Reisebericht

Mit dem Flugzeug zum stARTcamp reisen – das hätte ich mir auch nicht träumen lassen! Es gibt doch so viele stARTcamps bei uns. Auch vor der Haustür (leider rief beim letzten Kölner der Job). Aber natürlich lockte Wien. Und ich hab noch einen Tag Sightseeing mit dem Mann drangehangen. Und meiner Wahrnehmung nach schien das Wiener stARTcamp immer eine große Teilnahme der Museen geprägt. Das wollte ich mir mal genauer ansehen.

WienSpiel

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Kunstpilgern: Resümee und eine Ableitung für Kulturorte

Wie kann man Kultur in den digitalen Raum transportieren und Menschen mit Kreativität, Kunst und Kultur inspirieren? Wie verändern sich Kulturorte durch digitale Kommunikation und wie können sie in Digitalien spiegeln, was sie im Analogen gut machen?

Das sind Fragen, mit denen wir Herbergsmütter uns gemeinsam, aber auch jede für sich in ihrem Geschäftsfeld beschäftigen. Als ich (Wibke) in einem Facebook-Posting bei unserer Kollegenfreundin Kristine Honig-Bock auf das Kunstpilgern stieß, interessierte mich zunächst mal die Aufbereitung. Der Begriff Kunstpilgern machte mich neugierig. Der Link blieb aber dann einige Tage liegen, weil die Seite nur langsam lud und ich mobil mit wenig Netz unterwegs war.

Scrollytelling ist für multimediale Dokumentationen und Reportagen ein reizvolles Instrument. Aber die langen Ladezeiten und die (insbesondere mobil) hakelige Navigation frustrieren bei einem Angebot, über das man sich erstmal einen Überblick verschaffen möchte, bevor man tiefer einsteigen will. Doch mir gefiel, was ich sah und las. Kurzerhand bewarb ich mich daher als Testreisende.

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#Kunstpilgern!

Ein von Wibke Ladwig (@sinnundverstand) gepostetes Video am

Acht Menschen wurden ausgewählt, vier Routen durch NRW zu bereisen und im digitalen Raum darüber zu berichten. Ich zitiere aus meinem Beitrag drüben bei sinnundverstand.net:

Kunstpilgern, das sind vier touristische Routen nach Themen durch Nordrhein-Westfalen: Diesseits, Feste Burg, Licht und Paradies.
Das Projekt ersonnen und umgesetzt haben Jan-Paul Laarmann und Jens Nieweg von 
Tourismus NRW/Kulturkenner.de und Alissa Krusch von der Kunstsammlung NRW. Den Impuls gab die (übrigens famose) Ausstellung The Problem Of God. Christliche Kunst, sakrale Architektur, Volksglauben und Religion an sich als prägendes Element der Gesellschaft und steter Quell der künstlerischen Auseinandersetzung finden sich auf diesen Routen wieder. Daher eben auch #Kunstpilgern.

Im verlinkten Beitrag verweise ich auf die verschiedenen Blickwinkel, aus denen ich in meinen Blogs und hier über das Projekt berichte. Meine Erlebnisse und Eindrücke vor Ort aus Sicht einer Kunstpilgerin beschreibe ich in meinem Denkarium. Hier konzentriere ich mich auf den Umgang der Kulturorte und des Veranstalters mit einer solchen Veranstaltung.

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Tusch!! Konfetti!! Die Herbergsmütter haben Geburtstag

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Nächste Woche feiern wir Zweijähriges. Also wir Herbergsmütter als GbR. Und bekanntlich begann ja alles mit dem Kulturtwittwoch. Folgerichtig laden wir also wieder zu einem lockeren Austausch mit unseren Lieblings-Twitterern ein. Wer hat Lust auf einen netten Abend in unserer Lieblings-Location, dem Ludwig im Museum?

Am 16.7. um 19.30 Uhr wollen wir uns dort treffen, quatschen, entspannen, diskutieren, Dinge aushecken – der Abend entwickelt sich so, wie wir es wollen. Sagt uns Bescheid, wenn ihr kommt. Oder twittert uns an auf @herbergsmuetter – wir notieren dann, wie viele Plätze wir reservieren müssen.

Die Herbergsmütter

(c) Oliver Schwarz

Wir haben mal in unserem Archiv gekramt und ein paar Stationen der Herbergsmütter zusammengestellt …

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Roter Teppich für die Oper #operaticfilm

Erinnert Ihr Euch? Vor einem Jahr erzählte Ute ganz begeistert von einem außergewöhnlichen Musikerlebnis, dem Live Album Recording mit The Cast:

Es ist genau das, was sich The Cast zur Aufgabe gemacht hat, was mich so begeistert: Die Darbietung klassicher Musik von Steifheit und erstarrter Ehrfurcht zu befreien, mit dem Publikum zu interagieren und Emotionen zu teilen. Warum nicht auch bei einem klassichen Konzert mitwippen und -summen, klatschen, johlen? Witz, Drama, Sex, Rock’nRoll – es steckt doch alles drin in der Oper!

The Cast beim Live Album-Recording (Foto: Ute Vogel)

Tutti

Nun geht die Geschichte weiter …  Weiterlesen

#Udohelden bringen das goldene U zurück

Es ist vollbracht! Nach einer abenteuerlichen Heldenreise durch das Dortmunder U starten die Heldinnen und Helden nun mit frischer Energie eine neue Woche. Wir bedanken uns noch einmal bei euch allen ganz herzlich für ein fantastisches Erlebnis. Wie aufregend es gestern beim Tweetup zum Internationalen Museumstag zuging, lest ihr hier in einer kostbaren Chronik … ähm, einem ausführlichen Storify. Ein paar Zahlen gibt es auch noch.

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Heldinnen und Helden sollt ihr sein

Wir wollen euch zu Heldinnen und Helden machen. Zu #udohelden. Udo? Wer ist Udo? Letztes Jahr haben wir ja zur #udojagd aufgerufen. U und Do. Udo. Klingelt es bei euch? Wir sind mal wieder im Dortmunder U am Sonntag, dem 17. Mai und veranstalten ein besonderes Tweetup. Ganz nach dem Motto: Kultur auf die Hand. Unser Ansatz ist die Kunstvermittlung in Kombination mit Kreativmethoden und dem kleinen Produktionsbüro in euren Jacken- oder Hosentaschen. Hier entführen wir euch ein bisschen in das Setting, das euch am Internationalen Museumstag im Dortmunder U erwartet.

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stARtcamp München 2015 – Zeit für den nächsten Schritt?

In diesem Jahr war ich (Ute) leider die einzige Herbergsmutter, die das stARtcamp in München besuchen konnte. Für mich war das ein pralles Kulturwochenende im April.
Was vor dem stARTcamp geschah, ist hier zu lesen.

 

Samstag früh ging es also ganz geschmeidig ohne Rollkoffer ins Literaturhaus zum stARTcamp München. Zum Ablauf und Inhalt will ich gar nicht viel schreiben, das wurde vielerorts schon umfänglich getan.

 

Kulturkonsorten
 Zum 3. Mal stARTcamp München, zum zweiten Mal im schönen Literaturhaus, das X-te Treffen mit der „Kollegen-Familie“ Kulturkonsorten. Ich fühle mich da wohl, muss aber auch ganz ehrlich und ein bisschen ketzerisch sagen: das Thema stARtcamp ist für mich ein bisschen durch.

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Wooosh! Zack! Bämm!

Auf geht’s in eine neue Runde! Der Internationale Museumstag steht vor der Tür und wir servieren euch erneut Kultur auf die Hand im Dortmunder U. In diesem Jahr wird das Zentrum für Kunst und Kreativität zu einem Spielfeld, auf dem die Teilnehmer an unserem Tweetup zu #udohelden werden und verschiedene Stadien durchlaufen, auf denen sie der Kunst nahe kommen werden.

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Wann?
Sonntag, 17. Mai 2015, 14.00 Uhr
Wir werden wieder eine Reisegruppe ab Köln formieren. Infos hierzu folgen rechtzeitig.

Wo?
Dortmunder U mit Museum Ostwall und Hartware MedienKunstVerein

Wer?
Twitterer aus nah und fern. Wer auf Instagram oder Facebook unterwegs ist, ist uns aber auch herzlich willkommen. 🙂 Blogger sowieso!

Was erwartet euch:
Der Internationale Museumstag wird von der Social Media Aktion MuseumSound begleitet. Hier wird erforscht, wie das Museum klingt. Wir greifen den Impuls auf. Denken auf unsere Art mit euch weiter. Und glauben, dass sich ungeahnte Möglichkeiten in so einem spannenden Haus wie dem Dortmunder U verbergen. Die vielen Etagen der ehemaligen Unions-Brauerei werden am 17. Mai in einen riesigen Spielplan übersetzt. Wir brauchen euch als Mitspieler. Es gilt, Dinge einzusammeln, die am Ende zu einem großen gemeinsamen Ganzen werden sollen. Sound, den man lesen kann? Geräusche, die Geschichten erzählen? Sprache, die Bilder ersetzen hilft? Unser Beitrag zum #MuseumSound wird fantastisch!

Jules Verne soll unser Mentor sein und wir stürzen uns unter seiner Führung in aufregende Begegnungen.“Fördert die Nicht-Kunst-Realität, so dass sie von allen Menschen verstanden wird – nicht nur von Kritikern, Dilettanten und Profis.“ Was, wo, wie? Wer hat das gesagt? MUSEUM. GESELLSCHAFT. ZUKUNFT. Was bedeutet uns das?

Habt ihr Lust, das gemeinsam mit uns herauszufinden? Dann meldet euch jetzt schon mal gerne an bei info@herbergsmuetter.de

Wir freuen uns auf euch!

 

 

Reise zum Mittelpunkt der Kunst

Wenn literarische Bezüge, spannende Kunst und ein toller Ort zusammenkommen, dann sprudeln die kreativen Ideen schon von allein. Bei uns Herbergsmüttern ist das zumindest so. Deswegen waren wir ganz entzückt, als uns der Hartware MedienKunstVerein aus Dortmund fragte, ob wir nicht Lust hätten, sie bei der Vermittlung ihrer aktuellen Ausstellung zu unterstützen. DAS MECHANISCHE CORPS. Auf den Spuren von Jules Verne ist eine fantastische Schau, die einen sofort in ihren Bann zieht. Uns kam die Aufgabe zu, ein Trüppchen aus Twitterati zu einer Gesellschaft zusammenzuschweißen, die mit Entdecker-Elan durch die Ausstellung reist. Das Ergebnis wird man sicher bald beim HMKV erleben können. In unserem Blogbeitrag geben wir euch ein paar Einblicke in unsere Budenzauber-Küche und sagen euch, warum die Ausstellung unbedingt ein Besuch wert ist.

Coprs-Selfie

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So werdet Ihr zum Staubscout! Eine Anleitung für #kunstputz

Am 21. März 2015 ist es soweit: wir erklären Putzen zu Kunst und machen aus Wollmäusen wertvolles Archivmaterial.

So könnt Ihr mitmachen:

1. Macht ein Foto oder ein Video von Eurem Staub, Euren Wollmäusen oder Euren Putzutensilien. Oder von Euch beim Putzen!

Serviervorschlag: Anke beim #kunstputz

2. Postet dieses Foto oder Video mit dem Hashtag #kunstputz bei Twitter, Instagram oder Vine. Wenn Ihr bloggt oder youtubet, gebt uns Bescheid und benutzt bitte auch den Hashtag. Da Hashtags bei Facebook nicht verläßlich funktionieren, markiert uns oder eine von uns bitte, damit wir Eure (öffentlichen) Beiträge finden. Wir sammeln alle öffentlichen Beiträge nach dem Wochenende ein und erstellen eine Dokumentation.

(Serviervorschlag: Ute macht #kunstputz)

3. Wenn Ihr in Köln seid, habt Ihr die seltene Gelegenheit zu einer Staubführung mit dem Leiter des Deutschen Staubarchivs, Wolfgang Stöcker. Samstag, den 21.3. um 15 Uhr, Anmeldung erbeten (per Mail, per Twitter oder auf Facebook), Kostenbeitrag 5€.

4. Wenn Ihr Teil einer Kulturinstitution, Kulturarbeiter oder Künstler seid, könnt Ihr Eure Wollmäuse der Sammlung der weltweit gesammelten Stäube hinzuzufügen. Übrigens nicht nur die Stäube vom 21. März, sondern durchaus auch künftige Stäube.

»Der Staub ist ein schönes Sammelobjekt, es ist nutzlos«, sagte Wolfgang Stöcker vom Deutschen Staubarchiv im Interview mit Herbergsmutter Ute. »Über den Staub kann man wunderbar in eine Kulturdiskussion einsteigen. Kurz: Was machen wir sauber? Was nicht? Was schätzen wir wert? Was nicht?« Weiterlesen