Stadt. Land. Duisburg. Leverkusen. Wesseling

Am 4. März wurde #StadtLandBild in die Kohlenstoffwelt getragen und es gab verschiedene Walks, bei denen Instagramer und Fotobegeisterte im Geiste von Albert Renger-Patzsch auf Motivsuche gingen.

Im Auftrag der Pinakotheken veranstalteten wir drei Walks. Auf Facebook drüben haben wir die Herbergsmütter-Blicke in einem Album zum Durchblättern versammelt.

In München war man mit #StadtLandMuc schon am Vormittag unterwegs und übergab den Staffelstab dann an uns, die wir an drei verschiedene Orte um Köln und im Ruhrgebiet eingeladen hatten. Drei Orte, die sich einerseits in ihrer Topographie unterschieden, andererseits aber alle durch die Industriekultur geprägt wurden. Es war eine äußerst spannende Spurensuche.

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Stadt. Land. Bild.

Dem starren Liniengefüge moderner Technik, dem luftigen Gitterwerk der Krane und Brücken, der Dynamik 1000pferdiger Maschinen im Bild gerecht zu werden, ist wohl nur der Fotografie möglich.

Der Fotograf Albert Renger-Patzsch hat mit seinen „Ruhrgebietslandschaften“ dem Eingreifen von Menschenhand in die Natur nachgespürt und herausgekommen sind Fotografien, die mit ihrer sachlichen Schilderung einen faszinierenden Mut zur Wahrhaftigkeit zeigen. Seht her, so ist es! Es gibt keinen wertenden Kommentar, keine besondere Stimmung, die den Blick trübt. Dennoch hat Renger-Patzsch seine Bilder ganz bewusst komponiert.

In den Münchener Pinakotheken läuft derzeit eine Ausstellung des Bilderschatzes „Ruhrgebietslandschaften„. Wir haben von den Pinakotheken den Auftrag erhalten, die Ausstellung hier im Westen mit drei Fotowalks zu begleiten.

Die Fotografien entstanden zwischen 1928 und 1932 und stammen aus den Beständen der Stiftung Ann und Jürgen Wilde, die nun zur Pinakothek der Moderne gehören. Was besonders toll ist: zur Ausstellung läuft parallel unter dem Hashtag #StadtLandBild eine begleitende Social-Media-Aktion, die vor allem auf Instagram schon ordentlich brummt. Mittlerweile haben sich dort schon über 1000 Beispiele für die Annäherung an Renger-Patzsch versammelt. Renger-Patzschifizierung sozusagen! Jetzt geht es auf die Pirsch. Die Kulturkonsorten und die Pinakotheken rufen in München zur Teilnahme an Ausstellungsrundgang und InstaWalk auf.

Auch wir (Anke, Ute, Wibke) haben uns schon eingesehen in die Bildsprache des Fotografen und unsere Umgebung durch die Brille des Herrn Renger-Patzsch neu entdeckt.

Um nach Motiven im Geiste von Albert Renger-Patzsch zu suchen, möchten wir in insgesamt drei Fotowalks mit Euch an die Orte gehen, die den Übergang von Stadt und Land exemplarisch zeigen. Dort, wo die Industrie sich den Raum genommen hat, der Einbruch des Menschen in die Natur zu sehen ist. Brachflächen, Felder oder Halden nachspüren. Straßen, Schienen, Laternen, Zäunen oder Schreberhütten, Bergmannshäusern und Mietskasernen suchen. Zeugnisse des Wandels finden.

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