Dreimal Rückblick auf das #sckb16

Über Barcamps muss man sprechen! Denn nur so kann das, was an diesem Tag von allen Beteiligten erschaffen wurde, weitergedacht und auch weitergetragen werden. Da wir Herbergsmütter diesmal wieder alle vollständig anwesend waren, schien es uns angebracht, einen gemeinschaftlichen Beitrag zu schreiben, in dem jede das stARTcamp KölnBonn aus ihrer Sicht schildern darf. Wer sich vorab mal schnell einen Überblick verschaffen möchte: die Bundeskunsthalle hat ein super Storify gemacht.

„Das müssen wir machen!“

Als ich (Wibke) die Mannequin Challenge* der New York Public Library sah, sprang mich flugs die Idee an, dass wir sowas unbedingt beim stARTcamp Köln-Bonn machen müssen. Immerhin  fand das #sckb16 in der Bundeskunsthalle statt. Der zögerliche Anfangsgedanke, wir könnten in einer Session eine typische Barcampsituation nachstellen, wich schnell der kühnen Idee, einen typischen Museumsbesuch zu nehmen – mitten in der laufenden Ausstellung. Nun passierten gleich mehrere verrückte Sachen gleichzeitig: Jutta und das Team der Bundeskunsthalle fanden es super. Und ALLE Teilnehmerinnen und Teilnehmer des stARTcamp Köln-Bonn wollten mitmachen! Irre. Kurzerhand blockten Johannes und Sascha den letzten Zeitslot für eine gemeinsame Abschlusssession. (Wow, guckt Euch an, wieviele ‚s‘ in dieses Wort passen!)

Tweet zur Mannequin Challenge in der Ausstellung Touchdown 21 in der Bundeskunsthalle

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stARTcamp Wien – Reisebericht

Mit dem Flugzeug zum stARTcamp reisen – das hätte ich mir auch nicht träumen lassen! Es gibt doch so viele stARTcamps bei uns. Auch vor der Haustür (leider rief beim letzten Kölner der Job). Aber natürlich lockte Wien. Und ich hab noch einen Tag Sightseeing mit dem Mann drangehangen. Und meiner Wahrnehmung nach schien das Wiener stARTcamp immer eine große Teilnahme der Museen geprägt. Das wollte ich mir mal genauer ansehen.

WienSpiel

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stARtcamp München 2015 – Zeit für den nächsten Schritt?

In diesem Jahr war ich (Ute) leider die einzige Herbergsmutter, die das stARtcamp in München besuchen konnte. Für mich war das ein pralles Kulturwochenende im April.
Was vor dem stARTcamp geschah, ist hier zu lesen.

 

Samstag früh ging es also ganz geschmeidig ohne Rollkoffer ins Literaturhaus zum stARTcamp München. Zum Ablauf und Inhalt will ich gar nicht viel schreiben, das wurde vielerorts schon umfänglich getan.

 

Kulturkonsorten
 Zum 3. Mal stARTcamp München, zum zweiten Mal im schönen Literaturhaus, das X-te Treffen mit der „Kollegen-Familie“ Kulturkonsorten. Ich fühle mich da wohl, muss aber auch ganz ehrlich und ein bisschen ketzerisch sagen: das Thema stARtcamp ist für mich ein bisschen durch.

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Spirit, Leidenschaft und die Entmystifizierung des Flausch

Ich fand den selbskritischen Blogpost von Christian Henner-Fehr zum von ihm organisierten stARTcamp Wien sehr bemerkenswert und er hat ein paar Gedanken in mir hochgespült, die ich schon seit einiger Zeit mit mir herumtrage und ich will das zum Anlass nehmen, diese mal zu formulieren. Vorab: Christian, ich glaube nicht, dass, nur weil das stARTcamp Wien vielleicht nicht so ganz rund gelaufen ist, gleich in der ganzen Social Media alle Leidenschaft gestorben ist! 😉 Was ich festgestellt habe ist vielmehr, dass der stART-Spirit in den letzten zwei Jahren irgendwie flöten gegangen ist. Ganz kann ich das nicht erklären, ich habe ein paar Theorien: Die Anzahl an stARTcamps. Wir hatten das schon vor zwei Jahren angemerkt, dass man sich gegenseitig Teilnehmer, Energie und Ressourcen  wegnehmen wird. Gar nicht mal unbedingt vor Ort, aber in der Gesamtheit der auch virtuellen Wahrnehmung und Teilnahme. Einerseits hat es die Community zersplittert – insbesondere in NRW, mit nun drei stARTcamps – andererseits findet durch die „hohe“ Frequenz theoretisch fast alle zwei Monate ein stARTcamp statt. Da sind dann einfach nicht mehr alle so fokussiert und aufmerksam. Es mag sein, dass es die regionale Vernetzung stärkt, ich sehe das nicht, lasse mich aber gerne vom Gegenteil überzeugen. Manchmal ist ja Verknappung ein probates Mittel …

Das zeichnet sich zum anderen ab in der Aktivität der diversen Facebookgruppen, in der gegenseitigen Unterstützung, die stark zurück gegangen ist, im Austausch, bis hin zu der Frage, ob diese Gruppen überhaupt noch moderiert werden – angesichts manch eigenartigen Postings. Das aber nur am Rande.

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