Roter Teppich für die Oper #operaticfilm

Erinnert Ihr Euch? Vor einem Jahr erzählte Ute ganz begeistert von einem außergewöhnlichen Musikerlebnis, dem Live Album Recording mit The Cast:

Es ist genau das, was sich The Cast zur Aufgabe gemacht hat, was mich so begeistert: Die Darbietung klassicher Musik von Steifheit und erstarrter Ehrfurcht zu befreien, mit dem Publikum zu interagieren und Emotionen zu teilen. Warum nicht auch bei einem klassichen Konzert mitwippen und -summen, klatschen, johlen? Witz, Drama, Sex, Rock’nRoll – es steckt doch alles drin in der Oper!

The Cast beim Live Album-Recording (Foto: Ute Vogel)

Tutti

Nun geht die Geschichte weiter … 

Für Oper können wir uns alle drei sehr begeistern. Ob live im Opernhaus, im Livestream, als TV-Übertragung oder eben mal in einem völlig anderen Kontext. Womit wir im übrigen nicht allein sind. Gerade bei den Livestreams sammeln sich zuverlässig Opern mögende Menschen um einen Hashtag bei Twitter und verfolgen enthusiastisch bis kritisch die Aufführungen. Hierzu bloggte @barbrastreusand jüngst: Oper − Das unbekannte Wesen. Oder: Wie alles begann.

Opernselfie

Ute mit einem Opernselfie für die Bayrische Staatsoper.

Ich erinnere mich übrigens noch gut an mein erste Mal in der Oper: Meine Mutter war mit mir in die Oper (nach Dortmund?) gefahren, als ich noch sehr klein war, vielleicht 6 oder 7 Jahre alt, auf jeden Fall aber einstellig. Es gab Hänsel & Gretel von Engelbert Humperdinck. Ich erinnere mich nur dunkel, aber so ganz schlecht kann ich es nicht gefunden haben. Dennoch bin ich erst viele Jahre später wieder in die Oper gegangen, dafür aber umso lieber. Ein besonders schönes Erlebnis war dann Beethovens Fidelio beim schon traditionellen Tweetup #befespark beim Beethovenfest Bonn.

Daher rannte Ilias Ntais bei uns offene Türen ein, als er anfragte, ob wir die Premiere eines Dokumentarfilms über The Cast begleiten möchten. Ilias hat den Film produziert, Jorgos Katsimitsoulias hat die Regie geführt. Beide kennen wir von diversen stARTcamps und Projekten und schätzen sie sehr.

OPERATIC lässt seine Zuschauen Oper völlig neu erleben: raus aus den Opernhäusern, rein in die Herzen des Publikums! Modern, lässig und unverstellt lernen sowohl Klassikmuffel als auch Opernliebhaber Verdi und Wagner mit ganz anderen Augen zu sehen.

»Wann waren Sie das letzte Mal in der Oper?«

Wie sieht ein Arbeitstag einer Opernsängerin eigentlich aus? Wie kommt man als freiberuflicher Opernsänger an Engagements? Welche neuen Wege sind denkbar und möglich, um Oper aus den Konzerthäusern zum Publikum zu bringen? Ein Jahr lang begleitete ein Filmteam die Musikerinnen und Musiker auf ihrer Tour durch Deutschland und zu einem Konzert in Paris. Entstanden ist ein lebendiges Porträt ungewöhnlicher Künstler. (Trailer auf der Website ansehen.)

The Cast

Fotos: Jorgos Katsimitsoulias

The Cast wurde übrigens in Köln gegründet − und die Musiker kommen aus aller Welt: Bryn und Campbell Vertesi „casteten“ die anderen Sänger und den Pianisten, Dimitrij Morozov. Neben Bryn (Sopran), Campbell (Bass) und Dimitrij gehören Till Bleckwedel (Bariton), Brigitte Heuser (Mezzo-Sopran), Alison Scherzer (Sopran) und Kevin Moreno (Bariton) zum Ensemble. Sie alle sind professionelle Musiker, die kreativ im Team miteinander zusammenarbeiten und Opernmusik außerhalb klassischer Opernhäuser einem breiteren Publikum zugänglich machen möchten.  

Anke hatte sich mit der Sopranistin Alison Scherzer auf ein Käffchen getroffen. 

Jetzt geht's in die Oper.

Und während ich das schreibe, plöppt plötzlich so eine Statusmeldung in meinem Facebook auf. Das ist doch Gedankenübertragung! Moment, ich denke gaaanz fest an Oper − und Ihr wollt jetzt alle in die Oper gehen, oder? Nein, viel besser noch, zur Premiere am Samstag! Denn das ist möglich:

Verlosung, Verlosung!

Uns interessiert: Was verbindet Ihr mit Oper? Oder gibt es etwas, dass Ihr schon immer mal von Opernsängerinnen und -sängern wissen wolltet? Unter allen Kommentaren hier im Blog oder Mails an info@herbergsmuetter.de verlosen wir 5×2 Karten für die Premiere im Filmforum NRW in Köln.

Bis Donnerstag, den 21. Mai 2015, 23:59 Uhr, könnt Ihr mitmachen. Bitte gebt Euren Namen an und uns eine Möglichkeit, Euch zu benachrichtigen (Twitteraccount, Mailadresse, Expressbrieftaube).

Am Freitag, den 22. Mai 2015, verlosen wir unter allen Kommentaren und Mails 5×2 Gästelistenplätze. Eure Fragen bauen wir dann ein in unsere Live-Berichterstattung vom roten Teppich − wo wir dann auch gern ein Siegerselfie mit Euch machen!

Die Weltpremiere findet dann am Samstag, den 23. Mai, statt! Wir Herbergsmütter werden den roten Teppich auslegen, Interviews machen und live berichten.   

Tour des Films

Köln: 23. Mai, Filmforum NRW im Museum Ludwig (Weltpremiere)
Tickets (8€) bei Eventbrite
Einlass: 20 Uhr (mit Welcome-Drink)
Beginn des Films: 20:30 Uhr (Dauer: 85min)
Im Anschluß gemeinsamer Ausklang und Schwatz.

Bremen: 7. Juni, Schauburg
Paris: 12. Juni, T.A.C. Malambo Studio
Dortmund: 13. Juni, Kino im Dortmunder U
Münster: 18. Juni, Cinema
Duisburg: 25. Juni, Filmforum
München, Berlin, Essen, Bochum: tba

Operatic im Social Web: #operaticfilm

Und nun freuen wir uns auf Eure Kommentare und Fragen, auf Euer Kommen, auf Samstag − und widmen uns weiterhin den Vorbereitungen.*
*WAS ZIEHEN WIR NUR AN? Hierzu übrigens Näheres am Donnerstag ab ca. 16 Uhr über Twitter, Hashtag #operaticfilm … :-).

Ein Gedanke zu “Roter Teppich für die Oper #operaticfilm

  1. Pingback: Unser Bericht von der Operatic-Premiere |

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