Heldinnen und Helden sollt ihr sein

Wir wollen euch zu Heldinnen und Helden machen. Zu #udohelden. Udo? Wer ist Udo? Letztes Jahr haben wir ja zur #udojagd aufgerufen. U und Do. Udo. Klingelt es bei euch? Wir sind mal wieder im Dortmunder U am Sonntag, dem 17. Mai und veranstalten ein besonderes Tweetup. Ganz nach dem Motto: Kultur auf die Hand. Unser Ansatz ist die Kunstvermittlung in Kombination mit Kreativmethoden und dem kleinen Produktionsbüro in euren Jacken- oder Hosentaschen. Hier entführen wir euch ein bisschen in das Setting, das euch am Internationalen Museumstag im Dortmunder U erwartet.

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Wooosh! Zack! Bämm!

Auf geht’s in eine neue Runde! Der Internationale Museumstag steht vor der Tür und wir servieren euch erneut Kultur auf die Hand im Dortmunder U. In diesem Jahr wird das Zentrum für Kunst und Kreativität zu einem Spielfeld, auf dem die Teilnehmer an unserem Tweetup zu #udohelden werden und verschiedene Stadien durchlaufen, auf denen sie der Kunst nahe kommen werden.

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Wann?
Sonntag, 17. Mai 2015, 14.00 Uhr
Wir werden wieder eine Reisegruppe ab Köln formieren. Infos hierzu folgen rechtzeitig.

Wo?
Dortmunder U mit Museum Ostwall und Hartware MedienKunstVerein

Wer?
Twitterer aus nah und fern. Wer auf Instagram oder Facebook unterwegs ist, ist uns aber auch herzlich willkommen. 🙂 Blogger sowieso!

Was erwartet euch:
Der Internationale Museumstag wird von der Social Media Aktion MuseumSound begleitet. Hier wird erforscht, wie das Museum klingt. Wir greifen den Impuls auf. Denken auf unsere Art mit euch weiter. Und glauben, dass sich ungeahnte Möglichkeiten in so einem spannenden Haus wie dem Dortmunder U verbergen. Die vielen Etagen der ehemaligen Unions-Brauerei werden am 17. Mai in einen riesigen Spielplan übersetzt. Wir brauchen euch als Mitspieler. Es gilt, Dinge einzusammeln, die am Ende zu einem großen gemeinsamen Ganzen werden sollen. Sound, den man lesen kann? Geräusche, die Geschichten erzählen? Sprache, die Bilder ersetzen hilft? Unser Beitrag zum #MuseumSound wird fantastisch!

Jules Verne soll unser Mentor sein und wir stürzen uns unter seiner Führung in aufregende Begegnungen.“Fördert die Nicht-Kunst-Realität, so dass sie von allen Menschen verstanden wird – nicht nur von Kritikern, Dilettanten und Profis.“ Was, wo, wie? Wer hat das gesagt? MUSEUM. GESELLSCHAFT. ZUKUNFT. Was bedeutet uns das?

Habt ihr Lust, das gemeinsam mit uns herauszufinden? Dann meldet euch jetzt schon mal gerne an bei info@herbergsmuetter.de

Wir freuen uns auf euch!

 

 

Reise zum Mittelpunkt der Kunst

Wenn literarische Bezüge, spannende Kunst und ein toller Ort zusammenkommen, dann sprudeln die kreativen Ideen schon von allein. Bei uns Herbergsmüttern ist das zumindest so. Deswegen waren wir ganz entzückt, als uns der Hartware MedienKunstVerein aus Dortmund fragte, ob wir nicht Lust hätten, sie bei der Vermittlung ihrer aktuellen Ausstellung zu unterstützen. DAS MECHANISCHE CORPS. Auf den Spuren von Jules Verne ist eine fantastische Schau, die einen sofort in ihren Bann zieht. Uns kam die Aufgabe zu, ein Trüppchen aus Twitterati zu einer Gesellschaft zusammenzuschweißen, die mit Entdecker-Elan durch die Ausstellung reist. Das Ergebnis wird man sicher bald beim HMKV erleben können. In unserem Blogbeitrag geben wir euch ein paar Einblicke in unsere Budenzauber-Küche und sagen euch, warum die Ausstellung unbedingt ein Besuch wert ist.

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Die Kunst des Putzens − Putzen als Kunst #kunstputz

Unsere Passion ist der Perspektivwechsel. Das Leben wird gleich nochmal aufregender und knallbunter, wenn man sich von den vermeintlichen Banalitäten des Alltags immer wieder neu faszinieren lässt. Nicht selbstverständlich nehmen, Gewohntes hinterfragen − das ist eine wesentliche Aufgabe (oder Eigenart?) von Kunst.

Nebenbei, wofür war Kunst nochmal gut?

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Gut, also. Die Idee für Kunstputz ist eine dieser Ideen, die aus dem Nichts zu kommen scheinen. Man sieht etwas (in diesem Fall einen Artikel über die Wollmaus-Fotos von Klaus Pichler), klatscht in die Hände − und schwupp, gibt es einen Termin für einen Tag, an dem gemeinsam geputzt wird. So zumindest der Grundgedanke. Wie bei dieser Sorte von Ideen üblich, verselbständigte sich die Angelegenheit. Der kreative Geist der Herbergsmütter kam über den Staub … Weiterlesen

So werdet Ihr zum Staubscout! Eine Anleitung für #kunstputz

Am 21. März 2015 ist es soweit: wir erklären Putzen zu Kunst und machen aus Wollmäusen wertvolles Archivmaterial.

So könnt Ihr mitmachen:

1. Macht ein Foto oder ein Video von Eurem Staub, Euren Wollmäusen oder Euren Putzutensilien. Oder von Euch beim Putzen!

Serviervorschlag: Anke beim #kunstputz

2. Postet dieses Foto oder Video mit dem Hashtag #kunstputz bei Twitter, Instagram oder Vine. Wenn Ihr bloggt oder youtubet, gebt uns Bescheid und benutzt bitte auch den Hashtag. Da Hashtags bei Facebook nicht verläßlich funktionieren, markiert uns oder eine von uns bitte, damit wir Eure (öffentlichen) Beiträge finden. Wir sammeln alle öffentlichen Beiträge nach dem Wochenende ein und erstellen eine Dokumentation.

(Serviervorschlag: Ute macht #kunstputz)

3. Wenn Ihr in Köln seid, habt Ihr die seltene Gelegenheit zu einer Staubführung mit dem Leiter des Deutschen Staubarchivs, Wolfgang Stöcker. Samstag, den 21.3. um 15 Uhr, Anmeldung erbeten (per Mail, per Twitter oder auf Facebook), Kostenbeitrag 5€.

4. Wenn Ihr Teil einer Kulturinstitution, Kulturarbeiter oder Künstler seid, könnt Ihr Eure Wollmäuse der Sammlung der weltweit gesammelten Stäube hinzuzufügen. Übrigens nicht nur die Stäube vom 21. März, sondern durchaus auch künftige Stäube.

»Der Staub ist ein schönes Sammelobjekt, es ist nutzlos«, sagte Wolfgang Stöcker vom Deutschen Staubarchiv im Interview mit Herbergsmutter Ute. »Über den Staub kann man wunderbar in eine Kulturdiskussion einsteigen. Kurz: Was machen wir sauber? Was nicht? Was schätzen wir wert? Was nicht?« Weiterlesen

#kunstputz mit dem Deutschen Staubarchiv

Am 21. März begeben wir uns mit dem Deutschen Staubarchiv auf eine Staubführung in Köln. Ute hat das Deutsch Staubarchiv vorab besucht und mit dem Initiator und Gründer Wolfgang Stöcker ein anregendes Gespräch über Staub geführt.

Wann hast Du das Deutsche Staubarchiv gegründet und wie kam es dazu?
2004 ging es los, die erste Probe stammt aus dem Dom von Köln. Wie es dazu kam? Nun, ein Sammler war ich schon immer. Ich hatte auch schon einmal den Gedanken gefasst, eine Spinnwebensammlung zu eröffnen. Dazu ist es nie gekommen. Sehr inspiriert hat mich die Sammelleidenschaft meiner Großmutter! Sie sammelte unter anderem Zuckerklümpchen! Zudem studierte ich Geschichte und habe so eine Verbindung zu Archiven.
Der Staub ist ein schönes Sammelobjekt, es ist nutzlos. Die Kombination mit „bedeutenden“ Bauten, das hat mich fasziniert, der Reiz zwischen Bedeutung und Bedeutungslosigkeit. Über den Staub kann man wunderbar in eine Kulturdiskussion einsteigen. Kurz: Was machen wir sauber? Was nicht? Was schätzen wir wert? Was nicht?

Wolfgang Stöcker | Deutsches Staubarchiv

Wolfgang Stöcker | Deutsches Staubarchiv

Was ist der aktuellste Staub im Archiv?
Das war Staub aus dem Geburtshaus von Wilhelm Busch, der ist vor ungefähr zehn Tagen gekommen.  Etwas vorher habe ich Staub vom Uluru (Ayers Rock) bekommen. Er ist für die Aborigines ein heiliger Berg und der Staub wurde unten, in seiner Nähe gesammelt.

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Aktionen zum #kunstputz am 21. März 2015

Domschatzkammer Köln

Foto: Elke Wetzig

Der 21. März wurde von uns zum Tag des #kunstputz deklariert. Wir werden mit Wolfgang Stöcker, Gründer und Initiator des Deutschen Staubarchivs eine Staubführung in Köln machen. Wir treffen uns um 15 Uhr an der goldenene Stele der Domschatzkammer (Nordseite des Doms)

Ergründen wir den neuesten Kölner Baustellenkosmos! Wir werden Stellen von Mikroerosion ansteuern und dem Staub näher kommen. Philosophie der Baustelle, Schönheit der Baustelle, Archäologie des Straßenpflasters und neue Trends im Kölner Stadtbild! Es lebe die Schönheit!

Die Teilnahme kostet 5 EUR, die vor Ort zu entrichten sind. Bitte meldet Euch an – per Mail, per Twitter oder auf Facebook –  damit wir ungefähr wissen, wie groß die Putzkolonne wird.
(Fall es in Strömen regnen sollte, geben wir rechtzeitig eine Alternative bekannt)

Ein Interview mit Wolfgang Stöcker haben wir hier geführt.

Seit dem 1.3. führen wir eine #kunstputzplaylist auf Facebook und Twitter, die wir hier fortlaufend weiterführen. Beteiligt Euch gerne!

Ausserdem möchten wir wissen wie Eurer Kunstputz aussieht. Schickt uns Bilder, Texte, Links und taggt mit #kunstputz. Lasst uns am 21. März ordentlich Staub aufwirbeln.

 

Wir stauben ab! Mit #kunstputz in den Frühling

Staub! Die einen frönen ihrem Putzfimmel und lassen kein Stäubchen auf dem anderen. Die anderen züchten geduldig bizarre Wollmäuse und leben in friedlicher Koexistenz mit Staub. Doch ob Schmutzfink oder Putzteufel: der Frühjahrsputz eint sie alle. Wenn die muntere Frühlingssonne das Dunkel des Winters vertreibt oder sich Mutter zum Osterbesuch anmeldet, offenbaren sich erbarmungslos verstaubte, verschmutzte oder schlierige Stellen.

Das Leben ist kein Staubschlecken!

Was wir mehr oder weniger regelmäßig wegputzen, sind die Spuren unseres Lebens. Jeder Schmutz, jeder Staub ist anders. Wenn man mal näher hinschaut, öffnet sich ein faszinierendes Universum. Ihr wisst schon, diese Sache mit dem Perspektivwechsel. Wir nähern uns putzend dem Phänomen Staub an und laden Euch ein, Last und Freud des Frühjahrsputzes mit uns beim #kunstputz zu teilen!

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 Die Kunst des Putzens − Putzen als Kunst #kunstputz

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Kulturtwittwoch – wie alles begann

Es begab sich aber zu der Zeit, dass Anke von Heyl sich dachte, man müsse in Köln mal twitternde kulturinteressierte Menschen zu einer Art Stammtisch zusammenkriegen. Sie entlehne den Namen dem Twittwoch, und kreierte kurzerhand den Kulturtwittwoch. 1
Beim ersten Treffen haben wir, Anke, Wibke und Ute, uns dort kennnengelernt, sofort erkannt, dass wir auf einer Linie liegen. Kurz darauf gab Anke dann den Anstoß dazu, in Köln ein stARTcamp zu organiseren und schwupps hatte sich das Dreamteam gefunden, das dann zu den Herbergsmüttern wurde.

Kultuetwittwoch Köln

Standardmäßig wird auch immer ein Gruppenfoto gemacht …

Der Kulturtwittwoch ist ein ganz lockeres unprätentiöses Treffen – die meistens auch dienstags oder donnerstags stattfinden 😉 – ohne Programm oder Vorträge. In der Regel treffen wir uns im schönen Café Ludwig, die Atmosphäre ist entspannt. Es hat sich inzwischen ein kleiner fester Kern gebildet, dennoch ist Jede/r jederzeit herzlich willkommen. In diesem Jahr war das ganze aus unterschiedlichen Gründen ein bisschen eingeschlafen, im Herbst haben wir  ihn aber wieder aufleben lassen und den letzten Kulturtwittwoch des Jahres mit einem vollen Programm begangen.

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Tweetup? Aktionskunst! Jäger, Sammler und ein Schuh bei der #udojagd im Dortmunder U

»Sammeln verbindet« war das Motto des Internationalen Museumstags am 18. Mai 2014. Frei haben wir für unser interaktives Tweetup im Dortmunder U den Besucher als Jäger und Sammler interpretiert und zur #udojagd gerufen. Wir stellten uns die Frage, wie der Besucher eine Kulturinstitution verändert, wenn er sie selbst verändert durch Eindrücke und Erlebnisse wieder verlässt. Wie lassen sich seine Spuren visualisieren, für andere Besucher und für das Dortmunder U selbst?

Die Herbergsmütter besetzen das Dortmunder U! Hu!

Die Herbergsmütter besetzen das Dortmunder U! Hu!

Eine gut aufgelegte Gruppe von Twitterern und Bloggern kam im Dortmunder U zusammen, aus nah und fern, von 13 bis zum gesetzteren Alter, von alten Bloggerhasen bis zum Twitterneuling, alle mit viel Abenteuerlust und Neugier auf Kunst und Kultur. Gleich zu Beginn ließen wir uns vom Social-Media-Manager des U, Christian Spließ, zu einer #udojagd-Hymne dirigieren. Ohnehin war das Dortmunder U war ein wunderbarer Gastgeber: Weiterlesen