Roter Teppich für die Oper #operaticfilm

Erinnert Ihr Euch? Vor einem Jahr erzählte Ute ganz begeistert von einem außergewöhnlichen Musikerlebnis, dem Live Album Recording mit The Cast:

Es ist genau das, was sich The Cast zur Aufgabe gemacht hat, was mich so begeistert: Die Darbietung klassicher Musik von Steifheit und erstarrter Ehrfurcht zu befreien, mit dem Publikum zu interagieren und Emotionen zu teilen. Warum nicht auch bei einem klassichen Konzert mitwippen und -summen, klatschen, johlen? Witz, Drama, Sex, Rock’nRoll – es steckt doch alles drin in der Oper!

The Cast beim Live Album-Recording (Foto: Ute Vogel)

Tutti

Nun geht die Geschichte weiter …  Weiterlesen

Die Kunst des Putzens − Putzen als Kunst #kunstputz

Unsere Passion ist der Perspektivwechsel. Das Leben wird gleich nochmal aufregender und knallbunter, wenn man sich von den vermeintlichen Banalitäten des Alltags immer wieder neu faszinieren lässt. Nicht selbstverständlich nehmen, Gewohntes hinterfragen − das ist eine wesentliche Aufgabe (oder Eigenart?) von Kunst.

Nebenbei, wofür war Kunst nochmal gut?

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Gut, also. Die Idee für Kunstputz ist eine dieser Ideen, die aus dem Nichts zu kommen scheinen. Man sieht etwas (in diesem Fall einen Artikel über die Wollmaus-Fotos von Klaus Pichler), klatscht in die Hände − und schwupp, gibt es einen Termin für einen Tag, an dem gemeinsam geputzt wird. So zumindest der Grundgedanke. Wie bei dieser Sorte von Ideen üblich, verselbständigte sich die Angelegenheit. Der kreative Geist der Herbergsmütter kam über den Staub … Weiterlesen

So werdet Ihr zum Staubscout! Eine Anleitung für #kunstputz

Am 21. März 2015 ist es soweit: wir erklären Putzen zu Kunst und machen aus Wollmäusen wertvolles Archivmaterial.

So könnt Ihr mitmachen:

1. Macht ein Foto oder ein Video von Eurem Staub, Euren Wollmäusen oder Euren Putzutensilien. Oder von Euch beim Putzen!

Serviervorschlag: Anke beim #kunstputz

2. Postet dieses Foto oder Video mit dem Hashtag #kunstputz bei Twitter, Instagram oder Vine. Wenn Ihr bloggt oder youtubet, gebt uns Bescheid und benutzt bitte auch den Hashtag. Da Hashtags bei Facebook nicht verläßlich funktionieren, markiert uns oder eine von uns bitte, damit wir Eure (öffentlichen) Beiträge finden. Wir sammeln alle öffentlichen Beiträge nach dem Wochenende ein und erstellen eine Dokumentation.

(Serviervorschlag: Ute macht #kunstputz)

3. Wenn Ihr in Köln seid, habt Ihr die seltene Gelegenheit zu einer Staubführung mit dem Leiter des Deutschen Staubarchivs, Wolfgang Stöcker. Samstag, den 21.3. um 15 Uhr, Anmeldung erbeten (per Mail, per Twitter oder auf Facebook), Kostenbeitrag 5€.

4. Wenn Ihr Teil einer Kulturinstitution, Kulturarbeiter oder Künstler seid, könnt Ihr Eure Wollmäuse der Sammlung der weltweit gesammelten Stäube hinzuzufügen. Übrigens nicht nur die Stäube vom 21. März, sondern durchaus auch künftige Stäube.

»Der Staub ist ein schönes Sammelobjekt, es ist nutzlos«, sagte Wolfgang Stöcker vom Deutschen Staubarchiv im Interview mit Herbergsmutter Ute. »Über den Staub kann man wunderbar in eine Kulturdiskussion einsteigen. Kurz: Was machen wir sauber? Was nicht? Was schätzen wir wert? Was nicht?« Weiterlesen

Wir stauben ab! Mit #kunstputz in den Frühling

Staub! Die einen frönen ihrem Putzfimmel und lassen kein Stäubchen auf dem anderen. Die anderen züchten geduldig bizarre Wollmäuse und leben in friedlicher Koexistenz mit Staub. Doch ob Schmutzfink oder Putzteufel: der Frühjahrsputz eint sie alle. Wenn die muntere Frühlingssonne das Dunkel des Winters vertreibt oder sich Mutter zum Osterbesuch anmeldet, offenbaren sich erbarmungslos verstaubte, verschmutzte oder schlierige Stellen.

Das Leben ist kein Staubschlecken!

Was wir mehr oder weniger regelmäßig wegputzen, sind die Spuren unseres Lebens. Jeder Schmutz, jeder Staub ist anders. Wenn man mal näher hinschaut, öffnet sich ein faszinierendes Universum. Ihr wisst schon, diese Sache mit dem Perspektivwechsel. Wir nähern uns putzend dem Phänomen Staub an und laden Euch ein, Last und Freud des Frühjahrsputzes mit uns beim #kunstputz zu teilen!

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 Die Kunst des Putzens − Putzen als Kunst #kunstputz

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Fotobücher zum Leben erweckt: PhotoBookMuseum

Ausstellungen, Kinofilme, Theaterstücke: wie oft passierte es mir [Wibke] schon, dass ich ganz dringend eine zeitlich begrenzte Veranstaltung besuchen wollte, aber dann kam das Leben dazwischen und ich war mal wieder viel zu spät. Das PhotoBookMuseum eröffnete im August 2014 in Köln. Auf den letzten Drücker (und dank einer kleinen Verlängerung) segelte ich am letztmöglichen Tag, dem 12. Oktober, ins Rechtsrheinische und betrat das Carlswerk, eine ehemaligen Kabel- und Drahtfabrik.

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Wunderbare Wegweiser <3

Der Weg war nicht schwer zu finden. Das PhotoBookMuseum ist ein Museumsprojekt des Kölner Fotografen Markus Schaden und wurde durch ein Crowdfunding finanziert. Es das erste Fotobuchmuseum der Welt und Weiterlesen

Wenn wir ein Buch wären …

Im letzten Jahr schickten unsere von Herzen geschätzten Kulturkonsorten die Aufgabe in den digitalen Raum, den ersten Satz unserer Bücher zu lesen und dies als Filmchen in Digitalien zu veröffentlichen. Anlaß war das Literaturfest München, das die Kulturkonsorten mit Ideen und Tatkraft unterstützten. Die Aufgabe haben wir nach Herzenslust erfüllt und die #leselawine ordentlich rollen lassen! Beim #bookupDE, einem Tweetup im Buchladen Nippes, haben wir die #leselawine wieder aufleben lassen. resize Gestern nun wurde das Literaturfest München 2014 eröffnet. Auch in diesem Jahr gibt es eine Aufgabe: Wenn ich ein Buch wäre, dann wäre ich… Ha! Da simmer doch wieder dabei. Ute aka @frauvogel hat eigens hierfür Bücher für uns erfunden. Wären wir also ein Buch (eins? Zwei!), dann wären wir … Weiterlesen

Alle weißen Raben fliegen hoooch! Das White Ravens Festival – kreativ und mit Liebe gemacht #wrf14

Zufälle sind unvorhergesehene Ereignisse, die einen Sinn haben. (Diogenes von Sinope)

Man tritt durchs Tor von Schloß Blutenburg und findet eine verwunschene Welt. Im Innenhof prächtige Obstbäume, Wiesen und malerische Pfade. Unter den Bäumen ein großes Zelt, Büdchen, Bänke, knallbunte Plakate und flatternde Irgendwasse, die neugierig machen.

Mit Liebe gemalt: Plakate für die Mitmach-Stationen.

Mit Liebe gemalt: Plakate für die Mitmach-Stationen.

Wie aus dem Bilderbuch: Schloß Blutenburg

Wie aus dem Bilderbuch: Schloß Blutenburg

Im Schloß beheimatet ist die Internationale Jugendbibliothek, die alle zwei Jahre das White Ravens Festival für internationale Kinder- und Jugendliteratur veranstaltet. Durch die Förderung durch die Bayerische Sparkassenstiftung war es 2012 möglich, Social Media für das Festival und die Internatonale Jugendbibliothek zu erschließen.

Durch die persönliche, über den Tellerrand hinaus interessierte und sympathische Präsenz des Social-Media-Teams der Internationalen Jugendbibliothek ist die Anteilnahme und Aufmerksamkeit für das Festival hoch. Sowohl Petra als auch Tanja nehmen regelmäßig an stARTcamps teil und sind ein fester Bestandteil der Familie der Kulturbotschafter und Kulturarbeiter im Social Web.

Ende letzten Jahres war ich zuletzt dort, um im Rahmen der internen Tagung Literafutur mit anderen Menschen aus Literatur, Kultur, Games und Digitalisierung auf Literaturausstellungen der Zukunft herumzudenken.

Und dem Social Web sei Dank habe ich dann auch gesehen, dass ich just zum Eröffnungsfest in München sein werde. Und so bekommen Zufälle in der Tat einen Sinn. Hurra, nichts wie hin! Weiterlesen

Tweetup? Aktionskunst! Jäger, Sammler und ein Schuh bei der #udojagd im Dortmunder U

»Sammeln verbindet« war das Motto des Internationalen Museumstags am 18. Mai 2014. Frei haben wir für unser interaktives Tweetup im Dortmunder U den Besucher als Jäger und Sammler interpretiert und zur #udojagd gerufen. Wir stellten uns die Frage, wie der Besucher eine Kulturinstitution verändert, wenn er sie selbst verändert durch Eindrücke und Erlebnisse wieder verlässt. Wie lassen sich seine Spuren visualisieren, für andere Besucher und für das Dortmunder U selbst?

Die Herbergsmütter besetzen das Dortmunder U! Hu!

Die Herbergsmütter besetzen das Dortmunder U! Hu!

Eine gut aufgelegte Gruppe von Twitterern und Bloggern kam im Dortmunder U zusammen, aus nah und fern, von 13 bis zum gesetzteren Alter, von alten Bloggerhasen bis zum Twitterneuling, alle mit viel Abenteuerlust und Neugier auf Kunst und Kultur. Gleich zu Beginn ließen wir uns vom Social-Media-Manager des U, Christian Spließ, zu einer #udojagd-Hymne dirigieren. Ohnehin war das Dortmunder U war ein wunderbarer Gastgeber: Weiterlesen

Sammeln verbindet: Rhein-Ruhr, #udojagd und #kmufe am Internationalen Museumtag

Folgt dem H!

Folgt dem H!

„Ischt Kunscht“, bemerkte die ältere Dame beiläufig in Richtung ihres Begleiters. Christian ging unbeeindruckt weiter, den Schuh an der Kordel hinter sich herzerrend. Junge Mädchen kichern und gestikulieren: „Der Mann da zieht einen Schuh hinter sich her!“

Fluxus, eine Form der Aktionskunst, war ein Leitthema bei unserer Aktion zum Internationalen Museumstag. Als Hommage an Frieda, den Schuh, die wiederum eine Hommage an eine Kunstaktion von Alan Kaprow im Jahre 1989 war, zogen wir einen Tag lang einen Schuh von Köln nach Dortmund und wieder zurück nach Köln.

Fluxus als fließender Übergang zwischen Kunst und Leben, das Brechen von Erwartungen und die Erweiterung von Sehweisen fühlen wir uns besonders verbunden. Fluxus nicht nur ansehen, sondern sein! Das war unsere Idee für den Tag, mit der wir das Dortmunder U und das Museum Ludwig in Köln verknüpften: Sammeln verbindet – Museum collections make connections. Das war das Motto des diesjährigen Museumstages, das wir gern aufgriffen. Unser Anliegen war, die beiden Orte miteinander zu verbinden, durch Fluxus, ein Stärken der Rhein-Ruhr-Achse und die Verknüpfung von Westfalen mit dem Rheinland. Es ist geglückt! Weiterlesen

Juppheidi, juppheida, auf zur #udojagd im Dortmunder U!

Wir Herbergsmütter rufen zur Klassenfahrt! Am 18. Mai findet bundesweit der Internationale Museumstag statt und es finden in zahlreichen Museen Feste und Aktionen statt. Im vergangenen Jahr zogen wir in einer Kulturpolonaise durch Kölner Museen. In diesem Jahr stärken wir die Rhein-Ruhr-Achse: am Vormittag rufen wir zur #udojagd im Dortmunder U, am Nachmittag laden wir zum Twitter-Erlebnis-Parcours in Köln.

Uns treibt eine Frage um: Als Besucher verlassen wir ein Museum bestenfalls verändert, ob bereichert oder nachdenklich. Schlimmstenfalls schulterzuckend oder gelangweilt. Aber wie verändert der Besucher das Museum? Welche Interaktion entsteht zwischen den ausgestellten Werken, den Räumen und dem Besucher? Wie lässt sich diese visualisieren? Auf zur #udojagd!

Folgt dem roten H: H wie Herzblut, H wie Hagebutten, H wie Herbergsmütter!

Folgt dem roten H: H wie Herzblut, H wie Hagebutten, H wie Herbergsmütter!

Was ist denn eine #udojagd? Weiterlesen